Vor einiger Zeit meldete sich ein Kunde bei uns und zeigte uns das Projekt einer geplanten Renovierung seines Einfamilienhauses. Er bat uns um unsere Meinung zum Dachgeschoss, wo der Architekt sichtbare freiliegende Kehlbalken geplant hatte. Die freiliegenden Kehlbalken haben uns sofort interessiert, aber als erstes haben wir ihn auf die vielen Details hingewiesen, die ihn bei der Realisierung eines solch gewählten Dachgeschosses erwarten. Die genannten Details betrafen vor allem die Notwendigkeit der Behandlung von Fugen und des Abschlusses des Gipskartons, damit der geplante Effekt der sichtbaren Kehlbalken und der offene Raum bis zum Giebel keine Risse verursachen.
Ausführungsverfahren mit der Abschlussleiste PROTEKTOR
Die problematischsten Stellen befinden sich an den Verbindungsstellen des Gipskartons mit den sichtbaren Elementen des Dachstuhls, und gemeinsam mit dem Hausbesitzer einigten wir uns darauf, dass jede Möglichkeit der Verwendung von Acrylspachtel ausgeschlossen werden muss. Die Befestigung des Gipskartons auf dem Untergrundrost ist die letzte Schicht des Aufbaus. Sie ist die letzte und wichtigste aus der Sicht der Ausführung. Wie bereits erwähnt, wurde die Renovierung ohne Verwendung von Acrylspachtel durchgeführt und alle Abschlüsse wurden mit dem Abschlussprofil mit Abdeckleiste PROTEKTOR realisiert. Diese Leiste wird in die Fuge zwischen dem Kehlbalken und dem Gipskarton eingelegt. Aus diesem Grund muss beim Zuschneiden des Gipskartons ein Raum von ca. 6 mm freigelassen werden, damit das Abschlussprofil hineinpasst. Das Profil wird mit einem Tacker befestigt, sodass es fest ist und beim Verspachteln des Gipskartons eine Linie bildet. Dank des konstruktiven Gesprächs mit dem Hausbesitzer vor Beginn der Renovierung gelang es uns, die gesamte Fotodokumentation der Realisierung der geplanten Renovierung zu erhalten.
Ausschneiden der Kehlbalkenkontur im Gipskarton, Spielraum ca. 6 mm für das Abschlussprofil PROTEKTOR
Einlegen des Abschlussprofils in die vorbereitete ca. 6 mm Öffnung
Blick auf die Sparren vor dem Verspachteln des Gipskartons
Blick auf die Kehlbalken und die Gipskartonverbindung ohne Putz
Blick auf den Raum über den Kehlbalken
Verspachteln der montierten Abschlussprofile

Ich hoffe, dass die gezeigte Fotodokumentation der Realisierung des Dachgeschosses mit freiliegenden Kehlbalken Ihnen in Zukunft helfen kann, und wir freuen uns, wenn Sie sich von diesem Projekt inspirieren lassen. Alle Hilfsmittel und Materialien, die Sie für die Realisierung eines ähnlichen Projekts benötigen, finden Sie selbstverständlich in unserem Onlineshop.


