Verwandlungen des Blechs
Durch das ständige Treffen mit Menschen, Freunden und Bekannten erreichen mich immer wieder verschiedene Informationen über Verarbeitungsmethoden und den praktischen Einsatz von Blech. Ein besonders interessantes Thema war die Blechformgebung der Künstlerin Manuela Geugelin und ihre Methode zur Herstellung dekorativer Strukturen und 3D-Objekte. Dies hat nichts mit dem Klempnerhandwerk, der klempnerischen Präzision oder der architektonischen Perfektion in Form von erforderlichen Linien und Strukturen zu tun.
Es handelt sich um eine „einfache“ Methode des Zerknüllens von Blech, des anschließenden Hämmerns von jeder Seite – und fertig. Die Kunst ist entstanden.
Aber so einfach ist es dann doch nicht. Es hat durchaus etwas mit dem Klempnerhandwerk gemeinsam – insbesondere die Methode des Treibens von Blech. Dabei geht es um das Stauchen und Strecken des Blechs in die Richtung, die der „Treiber“ beabsichtigt – oder auch nicht. Die gesamte Strukturgestaltung erfordert eine gewisse Absicht, die man sich kaum vorstellen kann, ein gewisses handwerkliches Geschick, ein Gespür für das Material und vor allem unendliche Geduld. Ein häufiges Missgeschick bei dieser künstlerisch-handwerklichen Produktion ist das Reißen des Blechs genau an der Stelle, an der man es nicht möchte. Doch genau das macht diese Methode so interessant und geradezu aufregend. Ein so bearbeitetes Stück Blech erwacht unter Ihren Händen zum Leben.
Der gesamte Artikel entstand als Bericht von einem Workshop mit Manuela Geugelin, der vom Verlag der Zeitschrift BAUMETAL organisiert wurde und im Klempnermuseum in der Stadt Karlstadt stattfand. Ob es sich dabei um Kunst oder bloße Spielerei handelt, überlassen wir den zuständigen Fachleuten. Ziel dieses Artikels ist es, aufzuzeigen, wie man seiner Fantasie freien Lauf lassen kann – ganz einfach mit einem Hammer in der Hand und Gehörschutzstöpseln in den Ohren. Die Ohrstöpsel sind unverzichtbar, denn das Hämmern auf Blech erzeugt einen ordentlichen Lärm – nicht nur im Raum, sondern auch im Kopf.
Wer ist Manuela Geugelin?
Manuela ist eine sehr sympathische Künstlerin, die sich mit der Herstellung von Metallstrukturen in verschiedenen Formen und Anwendungen beschäftigt. Ihr gesamtes Werk können Sie auf ihrer Website ansehen:
Einige ihrer Werke hatte ich die Gelegenheit, direkt beim Workshop zu sehen. Ich füge Fotos mit einer kurzen Beschreibung meines persönlichen Eindrucks bei.
Herstellung einer eigenen Struktur
Ziel des Workshops war es, den Teilnehmern beizubringen, wie man eine eigene Struktur nach eigenen Vorstellungen erstellt. Die Gesamtstruktur entsteht durch die Umformung des Blechs – durch Biegen, Falten und anschließendes Treiben entlang ausgewählter Linien. Genau diese erzeugen eine faltige, zerknitterte Struktur, die jedes Mal anders aussieht. Es entsteht ein interessantes Element, das durch seine ungewöhnlichen Formen und Winkel jeden fasziniert. Das Ganze wird durch die richtige Lichtauswahl und die Platzierung im Innenraum unterstrichen.
Messing ist interessant
Die Bearbeitungsschritte können mit jedem Material durchgeführt werden, das sich kaltumformen lässt. Optimal geeignet sind weichere Materialien wie Kupfer, Aluminium oder gegebenenfalls Titanzink – wobei Letzteres anspruchsvoller zu verarbeiten ist. Gerade die Farbe erzeugt eine interessante Struktur in der Struktur. Die Lichtreflexion einer Blechtafel aus verschiedenen Winkeln schafft ein einzigartiges Objekt, das nirgendwo zu kaufen und auch nicht nachzuahmen ist. Jedes einzelne Stück ist ein Original.
Kupfer macht süchtig
Die meiste Zeit verbrachten wir mit der Umformung von Kupferblech. Es ist auch optisch das schönste und hat auf beiden Seiten die gleiche Farbe. Das ist reizvoll und bei der Herstellung der ersten Werke eine sehr gute Wahl für dieses Material. Der Ablauf war derselbe wie beim vorherigen Material.
Werke der Mitschüler und Workshop-Teilnehmer
Am Workshop nahmen mehrere Teilnehmer teil, und ich habe mir erlaubt, ihre Arbeiten zu dokumentieren. Sowohl mein eigenes Werk, das in etwa 5 Stunden entstanden ist, als auch die Werke der anderen sind nicht perfekt und würden mehr Zeit zur Fertigstellung benötigen. Ungeachtet der kurzen Zeit können Sie selbst beurteilen, ob die Mühe es wert war.
Benötigtes Werkzeug
Für die Herstellung der Strukturen benötigen Sie kein spezielles Werkzeug, jedoch sind Geschick im Umgang mit Hammer und Zange sowie eine gewisse körperliche Ausdauer bei dieser physisch anspruchsvollen Tätigkeit erforderlich.
Wie entstand es?
Einmal sehen ist besser als hundertmal lesen. Schauen Sie sich daher diese Zeilen direkt im Video an, wo Sie sich die einzelnen Schritte bei der Herstellung dieser Strukturen besser vorstellen können. Ich hoffe, es hilft Ihnen und weckt Ihr Interesse.
Was ist entstanden?
Ziel der Teilnahme am Workshop war es, eine Struktur zu schaffen, die ich mit nach Hause nehmen und in meinem Büro oder Wohnzimmer ausstellen kann. Das ist gelungen, und auf dem Foto sehen Sie meine Herzstruktur.
Video
Das Video kann auch direkt auf dieser Seite angesehen werden, falls Sie kein YouTube-Fan sind.
Vollständige Fotodokumentation
Die übrigen Bilder finden Sie auch in dieser Galerie.
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